Ein Sommer, in dem der grösste Schweizer Transfer aller Zeiten von einem 20-Jährigen kam, den vor der WM kaum jemand auf dem Zettel hatte.
Schweizer Fussballer standen diesen Sommer so im Schaufenster wie selten zuvor. An der WM 2026 gewann die Schweiz ihre Gruppe, schlug Algerien im Sechzehntelfinal 2:0, setzte sich im Achtelfinal im Penaltyschiessen gegen Kolumbien durch und schied erst im Viertelfinal gegen Argentinien aus. Wer danach gewechselt hat und wer nicht, lesen Sie hier – die passenden Trikots gibt es bei Schweiz Trikots auf schweitrikots.com.
Der Rekordtransfer: Johan Manzambi
Johan Manzambi war der Durchbruch des Turniers. Der 20-Jährige traf in der Gruppenphase dreimal, darunter ein Doppelpack gegen Bosnien-Herzegowina, und fehlte im Viertelfinal verletzt. Am 17. Juli wechselte er vom SC Freiburg zu Aston Villa – für eine Summe von knapp 59,5 Millionen Pfund, mit Zusatzzahlungen rund 70 Millionen Euro. Es ist der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte von Aston Villa. Newcastle hatte zuvor eine tiefere Ablöse vereinbart, Villa stach mit der Aussicht auf Champions-League-Fussball aus.
Die Pointe: Manzambi war zuvor zum besten jungen Spieler der Europa-League-Saison gewählt worden, nachdem Freiburg bis in den Final gekommen war – wo Aston Villa 3:0 gewann. Er wechselte also zu genau dem Club, der ihn im Final geschlagen hatte.
Zwei weitere Wechsel nach England
- Aurèle Amenda (22) wechselte Mitte Juli von Eintracht Frankfurt zum Aufsteiger Coventry City, für kolportierte 18 Millionen Euro. Der Innenverteidiger stand im WM-Aufgebot und begann seine Karriere bei den Young Boys.
- Nico Elvedi wechselte am 19. August nach vielen Jahren bei Borussia Mönchengladbach zu Leeds United. Die Ablöse wird mit rund 10 Millionen Euro angegeben, sein Vertrag läuft bis 2029. Der Innenverteidiger gehört seit Jahren zum Stamm der Nationalmannschaft.
Ablösefrei, aber prominent
Yann Sommer verliess Inter Mailand nach drei Saisons und zwei Meistertiteln bei Vertragsende und unterschrieb am 14. Juli einen Dreijahresvertrag beim FC Brügge. Der 37-Jährige beerbt dort den zurückgetretenen Simon Mignolet. Remo Freuler wechselte im August ablösefrei von Bologna zu Olympiakos Piräus.
Manuel Akanji ist inzwischen fest bei Inter Mailand. Seine Leihe von Manchester City enthielt eine Kaufpflicht, die durch den Meistertitel von Inter ausgelöst wurde; die Ablöse wird mit rund 15 Millionen Euro angegeben, der Vertrag läuft bis 2028.
Wer geblieben ist – trotz Angeboten
Der grösste Schweizer Sommer seit Jahren – und die wichtigste Nachricht ist, wie viele geblieben sind.
Was an der WM 2026 wirklich passierte
Zur Einordnung, weil vieles davon in den Transfermeldungen unterging: Die Schweiz gewann ihre Gruppe mit sieben Punkten – 1:1 gegen Katar, 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina und 2:1 gegen Kanada. Im Sechzehntelfinal in Vancouver folgte ein 2:0 gegen Algerien – die Tore erzielten Breel Embolo und Dan Ndoye.
Im Achtelfinal stand es nach 120 Minuten 0:0 gegen Kolumbien. Torhüter Gregor Kobel von Borussia Dortmund hielt einen Penalty, Rubén Vargas verwandelte den entscheidenden Versuch. Im Viertelfinal in Kansas City glich Dan Ndoye in der 67. Minute aus, ehe Breel Embolo in der 72. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Argentinien gewann nach Verlängerung 3:1.
Und in der Super League?
Die Schweizer Meisterschaft läuft seit dem 24. Juli. Nach drei Runden führte Lugano mit dem Punktemaximum von neun Zählern, vor den Young Boys und St. Gallen mit je sieben. Meister Thun, im Vorjahr mit 75 Punkten erstmals Schweizer Meister, kam nur auf drei Punkte. Vaduz ist nach fünf Jahren wieder in der höchsten Spielklasse.
Passende Clubtrikots gibt es ebenfalls – etwa das Inter Mailand Heimtrikot 2026/27 oder das Leeds United Auswärtstrikot 2026/27. Alle Modelle sind Fanversionen in Herren-, Damen- und Kindergrössen; eine Beflockung mit Wunschname und Nummer ist gegen Aufpreis möglich.