Eine Auslosung, bei der die Schweiz diesmal nur zuschaut – dafür an anderer Stelle umso mehr auf dem Spiel steht.
Die Champions League 2026/27 beginnt für die meisten Fans mit der Auslosung der Ligaphase am 27. August. Gespielt wird in einer gemeinsamen Tabelle statt in Gruppen, mit acht Partien pro Club. Wir erklären, wie die Auslosung abläuft, wer bereits qualifiziert ist und wie es um die Schweizer Clubs in Europa steht. Die passenden Trikots dazu finden Sie bei Schweiz Trikots auf schweitrikots.com.
So funktioniert die Ligaphase
Kein Schweizer Club in der Champions League
Der FC Thun hat die Super League 2025/26 mit 75 Punkten gewonnen – der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte, und das ein Jahr nach dem Aufstieg. In der Champions League war die Reise allerdings früh zu Ende: In der zweiten Qualifikationsrunde schied Thun gegen Dinamo Zagreb aus und rutschte damit in die Europa League.
Auch dort wurde es schwierig. Im Hinspiel der Europa-League-Playoffs verlor Thun am 20. August auswärts bei Lech Posen mit 0:7. Das Rückspiel steht am 27. August an.
Die drei übrigen Schweizer Vertreter stehen ebenfalls in Playoff-Runden, alle mit Rückspiel am 27. August: Cupsieger St. Gallen verlor das Hinspiel bei Nordsjælland 0:1, Sion unterlag Ajax mit 2:4, und Lugano gewann zu Hause 2:1 gegen Maccabi Tel Aviv.
Die 29, die bereits feststehen
29 Clubs sind direkt für die Ligaphase qualifiziert. Die sieben restlichen Plätze werden in den Playoff-Rückspielen vom 25. und 26. August vergeben.
- England: Arsenal, Manchester City, Manchester United, Aston Villa, Liverpool
- Spanien: Real Madrid, Barcelona, Atlético Madrid, Villarreal, Real Betis
- Italien: Inter Mailand, Roma, Napoli, Como
- Deutschland: Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, VfB Stuttgart
- Frankreich: Paris Saint-Germain, Lille, Lens
- Portugal: Sporting CP, Porto
- Niederlande: PSV Eindhoven, Feyenoord
- Weitere: Club Brügge, Schachtar Donezk, Galatasaray, Slavia Prag
Como ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte dabei. England und Spanien stellen diese Saison je fünf Clubs, weil beide Länder einen zusätzlichen Startplatz für die Leistungen der Vorsaison erhalten haben.
Wer ist Favorit?
Paris Saint-Germain geht als Titelverteidiger ins Turnier, zum zweiten Mal in Folge. Im Final vom 30. Mai in Budapest setzte sich der Club nach einem 1:1 mit 4:3 im Penaltyschiessen gegen Arsenal durch – Kai Havertz hatte Arsenal in Führung gebracht, Ousmane Dembélé per Penalty ausgeglichen. Im August gewann Paris zudem den Super Cup mit 2:1 gegen Aston Villa.
Dahinter drängt sich Arsenal nach der Finalniederlage als naheliegendster Herausforderer auf, dazu die üblichen Namen aus Spanien und Deutschland. In einem Format, in dem acht Partien über die ganze Ligaphase entscheiden, wiegt die Auslosung allerdings schwerer als früher: Zwei schwere Gegner mehr können den Unterschied zwischen Platz acht und der Zwischenrunde ausmachen.
Die wichtigsten Termine
Die Clubs der Ligaphase finden Sie bei Schweiz Trikots nach Wettbewerb sortiert – Premier League, La Liga, Serie A und Bundesliga. Die meisten Modelle gibt es als Fanversion in Herren-, Damen- und Kindergrössen, eine Beflockung mit Wunschname und Nummer ist gegen Aufpreis möglich.